Meine Schwangerschaft bis zur 32 Woche

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es ein Update für euch, wie es mir jetzt die ganze Schwangerschaft so erging. Ich werde am Ende dieses Beitrages auch noch einmal meine Schwangerschaftsplaylist von Youtube verlinken, falls ihr wirklich up to date sein wollt und euch diese ansehen möchtet.

Angefangen hat meine Schwangerschaft mit einer psychisch sehr großen Belastung. Ich fühlte mich mit allem was beruflicher Natur war wahnsinnig überfordert. Den Grund konnte ich damals nicht nennen, aber ich habe vor Stress geheult, wenn ich nur daran dachte, am nächsten Tag wieder arbeiten zu müssen. Ich ging deswegen auch zu einem Psychotherapeuten. Einerseits, weil ich mir nicht erklären konnte, wieso es jetzt auf einmal so schlimm war und andererseits, weil ich diese Gefühle so nicht mehr fühlen wollte. Ich wollte eine Lösung für mein Problem.
Dieser diagnostizierte dann ein Burnout, weswegen ich dann auch für 2 Wochen krank geschrieben wurde. Und so wie es mir ging, war diese Diagnose sicher zutreffend, auch wenn sich herausstellen sollte, dass sich mein Hormoncocktail damals auch schon miteingemischt hatte.
Am vorletzten Tag meiner Krankschreibung fühlte ich mich seltsam, so rein körperlich gesehen. Und vor ein paar Wochen war meine Periode auch ausgeblieben. Ich habe einen Schwangerschaftstest gemacht und dieser war negativ. Deswegen dachte ich mir bis dahin auch nichts. Ich schob den Ausfall meiner Periode auf den Stress und das Burnout. Aber an diesem Tag fuhr ich los und besorgte noch einen Test. Der war positiv. Ich freute mich total! Aber ich glaubte ihm nicht so recht. Also noch ein zweiter. Auch positiv! Yeah!
Nur… da ich im Erziehungsdienst arbeitete wusste ich, dass ich sofort zu einem Arzt musste, der die Schwangerschaft bestätigte und einen Bluttest machte, damit ich weiß, ob ich genug Antikörper habe um in der Schwangerschaft arbeiten zu dürfen. Mein Frauenarzt konnte mich aber am Freitag nicht reinquetschen und so musste ich meiner Chefin von der reinen Vermutung erzählen. Und sagte aber auch, dass ich Montags wieder arbeiten kommen würde.
Am Samstag holte mich der Frauenarzt in die Praxis und bestätigte meine Schwangerschaft. Allerdings könne sie den Bluttest nicht machen, das müsste ein Betriebsarzt machen.
Am Montag in der Arbeit rief ich dort an und wurde abgewiesen. Ich telefonierte mit meinem Arbeitgeber, der die Nachricht so auch bekam und die verwiesen mich weiter.
Ich bekam erst in 2 Wochen einen Termin für den Bluttest und durfte vorher nicht arbeiten, weil ja keine Ergebnisse vorlagen. Also war ich wieder zuhause. Meinem Gemütszustand tat das jedoch sehr gut!
Der Betriebsarzt nahm mich aus der Arbeit und seitdem bin ich zuhause. Meine Psyche ist jetzt stabil und ich fühle mich rundum wohl.

In den ersten 3 Monaten ging es mir körperlich nicht so gut. Ich hatte keinen Appetit, aß wenig und nahm ab. Nicht weiter schlimm. Vor allem, da ich eh Übergewichtig bin. Ich war ständig müde und musste immerzu auf die Toilette.
Also schlief ich viel und tat genau das, was sich im Moment gut anfühlte. Allerdings hatte ich auch ziemlich Angst meinem kleinen Krümel würde etwas passieren, schließlich spürte ich es noch nicht.

Ab dem 4. Monat kam der Appetit zurück und ich nahm die ersten Kilos zu. Mir ging es so gut, ich hätte Bäume ausreissen können. Mein Mann musste mich öfter mal zügeln, weil ich auch ohne darüber nachzudenken Dinge trug, die ich nicht tragen sollte. Hier musste ich über meinen Stolz springen und um Hilfe bitten.
Ich fing an Babysachen zu kaufen und war im 7ten Himmel. Schließlich waren ja auch die berüchtigten 3 Monate vorbei und ich konnte aufatmen.

Ich fühlte mich bis in die 28. Woche gut. Dann kamen Schmerzen im unteren rechten Rücken, die bis über den Po und den Oberschenkel strahlten und auch nach vorne übers Schambein zogen. Zuerst ignorierte ich die Schmerzen und hoffte, sie würden wieder verschwinden. Ich dachte einfach eine falsche Bewegung gemacht zu haben und mit Ruhe das alles wieder hinzubekommen.
Dem war leider nicht so. Ich suchte nach den Feiertagen meinen Frauenarzt auf und dieser verwies mich weiter zu einer Physiotherapie, die mir innerhalb von 3 Wochen wirklich super halfen und ich dann wieder Schmerzfrei war.

Jetzt in der 32. Woche habe ich Vorwehen, die etwas unangenehm sind, aber sonst ist gott sei dank alles gut!

Wenn ihr Fragen habt, oder wissen möchtet, welche Produkte ich so für die Kleine gekauft hab, dann gebt mir bescheid, dann füge ich Links ein.

Bis bald!

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