Creme Grundbegriffe

Hallo,

ich habe euch das Creme Grundrezept schon vorgestellt und möchte heute auf die Bestandteile eingehen und mal sehen, warum man diese ganzen Dinge mit den sonderbaren Namen denn überhaupt braucht.

Damit aus einer Creme auch eine Creme wird, werden zwei Kategorien auf jedenfall benötigt:

– eine Fettphase und
– eine Wasserphase

Was bedeutet das schon wieder?

Die Fettphase beinhaltet alle Bestandteile die Fette enthalten. Darunter zählen

– Ölauszüge
– der Emulgator
– Konsistenzgeber

Die Wasserphase beinhaltet alle Bestandteile die Wasser enthalten. Darunter zählen:

– Wasser
– einige Wirkstoffe

So jetzt haben wir wieder so schwierige Worte, unter denen man sich nichts vorstellen kann.
Ich werde sie euch erklären:

– Ölauszüge sind Öle, wie zum Beispiel Olivenöl, das mit Heilkräutern angesetzt wird.
→ mein liebstes Öl ist Olivenöl, das ich mit Kamillenblüten und Ringelblumenblüten zusammen in ein Glasgefäß gebe und einige Wochen stehen lasse, sodass die guten Inhaltsstoffe der Blüten in das Öl übergehen. Nach einigen Wochen seihe ich das Öl durch einen Kaffeefilter ab und habe nun ein Kamillen – Ringelblumenöl
Man kann eigentlich alle Öle benutzen, allerdings sind einige wertvoller und besser zur Haut als andere. Meine Favoriten sind :Olivenöl, Jojobaöl, Mandelöl, Arganöl, Avocadoöl

– Emulgatoren sind die Bestandteile, die das Wasser und das Öl miteinander verbinden. Jede Creme besteht aus Wasser und Öl, dass sich ja bekanntlich nicht wirklich leiden kann und auch ohne irgendwelche Hilfsstoffen nicht verbinden würde. Der Emulgator ist diese Hilfsmittel und deshalb auch unverzichtbar.
Emulgatoren sind: Lanolin, Wollwachsalkohole, Eucerin, Tegomuls, Emulsan, Reinlecitin, Fluid-Lecitin

– Konsitenzgeber sind die Bestandteile, die der Creme eben die gewünschte Konsistenz geben. Meist machen sie die Cremes geschmeidiger und cremiger oder auch fester. Ich benutze sie sehr gerne, da ich selbst bestimmen kann wie meine Creme wird, außerdem haben sie meist noch eine hautpflegende Eigenschaft.
Hierzu zählen: Bienenwachs, Kakaobutter, Sheabuter, Lanolin, Cetylalcohol

– Wirkstoffe sind die Stoffe in der Creme, die dann die gewünschten Ergebnisse bringen. So gibt es Wirkstoffe gegen Falten, für trockene Haut, für die Wundheilung und so weiter.
Wirkstoffe sind: D-Panthenol, Aloe Vera, Urea, Teebaumöl oder Pflanzenextrakte um hier nur einige zu nennen.

– Wichtig für eine Creme sind auch die Konservierungsstoffe. Wobei es hier natürliche und chemische gibt. Sie machen die Creme haltbar und verhindern, dass sich Keime in der Creme ansiedeln oder vermehren können.
Hierzu zählen: Tinkturen/ Weingeist, ätherische Öle (Zimtöl, Teebaumöl), Grapefruitkernextrakt, Paraben K, Heliozimt, Biogard 221

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